SMS-Box
Neues Spitzenrezept zum Nachkochen in der Kategorie Dolci - Omas Zwetschgenkuchen! Ein Gedicht..
86 Datensätze lt. Anfrage gefunden
• Stöcker oder Bastardmakrele/ Holzmakrele
Der Stöcker ist ein langgestreckter Fisch mit zwei Rückenflossen, einer kurzen vorderen und einer langen hinteren. Brust und Bauchflossen stehen etwa in derselben Höhe.
Von der Afterflosse ist ein kleiner stacheliger Teil vorn abgetrennt. Die Schwanzflosse ist tief gegebalet. Die Schuppen der Seitenlinie sind groß und auffällig, sonst haben sie keine Schuppen. Die obere Hälfte des Körpers ist bläulich oder grünlich gefärbt, die Flanken sind silbrig.
Die Maximalläge beträgt 30 cm.
Verbeitung:
Die Art ist in von Südnorwegen und Island bis zu den Kapverdischen INseln, in den Küsten des tropischen Westafrika unf Südafrika verbreitet.
Verwendung:
Kleinere Exemplare werden in den Küchen bevorzugt, da große teils sehr strohig schmecken können. Sie werden rösch gebraten.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Trachurus trachurus
kroatisch:
Šarun
englisch:
Horse mackerel
italienisch:
Pesce sauro
französisch:
Chinchard commun
• Geissbrasse oder Weissbrassen
Geißbrassen leben im Mittelmeer und Nordatlantik. Sie können bis zu 45 cm lang werden. Sie sind mit den Brassen verwandt und ernähren sich hauptschlich von Kleinkrebsen und kleineren Fischen.
Kulinarik:
Die Geißbrasse gilt als sehr schmackhafter Fisch.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Diplodus sargus
kroatisch:
Šarag
englisch:
White bream
italienisch:
Sarago maggiore
französisch:
Sar commun
• Drachenkopf
Der Große Rote Drachenkopf (Scorpaena scrofa), auch Meersau genannt, ist ein träger Bodenfisch des Mittelmeeres und des Atlantik. Er gehört der Familie der Skorpionfische (Scorpaenidae) und der Ordnung der Panzerwangen an.
Verbreitung:
Der Drachenkopf kommt hauptsächlich im Mittelmeer, aber auch im nordöstlichen Atlantik vor. Am häufigsten trifft man ihn auf felsigen, algenbedeckten Gründen an. Gelegentlich findet man den Großen Roten Drachenkopf aber auch auf Sandboden in 20 bis 500 Metern Tiefe. Der Fisch verharrt meist bewegungslos am Grund, wo er gut getarnt auf Beute lauert. Nur wenn er aufgestört wird, schwimmt er davon und sucht eilig ein neues Versteck.
Erscheinungsbild, Giftigkeit:
Länge: 20 bis 26 Zentimeter, es wurden manchmal Exemplare mit bis zu 50 Zentimeter Länge gesichtet.
Der Große Rote Drachenkopf hat einen robusten, kräftigen Körper, der seitlich etwas abgeflacht ist. Sein großer, breiter Kopf ist mit Stacheln bewehrt. Über den Augen und auf den Nasenlöchern sitzen tentakelartige Hautfortsätze. Auch das Kinn ist durch zahlreiche Hautlappen gekennzeichnet. Der Drachenkopf besitzt auffällig wenige, jedoch recht große Schuppen. Entlang der Stromlinie sind es etwa 35 bis 40. Er hat große, breite Brustflossen und keine Schwimmblase, die er als Bodenbewohner nicht benötigt.
Sowohl bei der Rückenflosse als auch bei der Afterflosse sind einige Strahlen zu Giftstacheln ausgebildet, die er bei Gefahr aufstellt. Das Gift kann auch für Menschen tödlich sein. Es verursacht sofort sehr heftige Schmerzen, die lange anhalten können. Noch nach Monaten können anfallartige Schmerzen und Kreislaufzusammenbrüche erfolgen. Es kann das Serum gegen Steinfisch-Gift verwendet werden, das jedoch nur in Australien hergestellt wird und wegen geringer Haltbarkeit in Europa schwierig zu beschaffen ist. Da das Gift hitzeempfindlich ist, kann als Sofortmaßnahme mit ca. 50° C heißem Wasser oder einer heißen Kompresse die Stelle behandelt werden. Diese Methode ist aber umstritten, da zu der Vergiftung noch eine Verbrennung durch zu heißes Wasser hinzu kommen kann.
Die meist rötlich-braune Färbung ist je nach Wohngebiet sehr unterschiedlich. Der Fisch häutet sich in regelmäßigen Abständen – oft mehrmals im Monat.
Der Große Rote Drachenkopf jagt während der Dämmerung und nachts. Als Lauerjäger verlässt er sich hauptsächlich auf seine perfekte Tarnung und wartet, bis potenzielle Beute − kleine Fische und Krebstiere − nahe genug an ihn herangekommen ist. Anschließend stößt der Drachenkopf blitzschnell darauf zu.
Sonstiges:
Der Drachenkopf ist ein guter Speisefisch. Große Exemplare werden im Ganzen gedünstet oder im Ofen gebraten. Auch seine Filets sind nicht zu verachten. Vor dem Anrichten ist seine feste, ledrige Haut zu entfernen. Der Drachenkopf bekommt nach der Zubereitung eine dekorative rote Farbe und hat ein relativ weiches Fleisch.
Rotbrassen sind hochrückige Fische und erkennbar durch die einheitliche rosa Färbung. An der Brustflosse ist ein roter Fleck zu finden. Rotbrassen werden bis zu 60 cm lang.
Man findet diese Brassenart von der Biskaya bis zu den Kanaren einschießlich des Mittelmeeres. Selten kommen Exemplare auch in skandinavischen Gewässern vor.
Die Rotbrasse lebt Bodennah in Tiefen bis zu 100 Meter.
Kulinarisch:
Rotbrassen sind die schmackhaftesten aller Brassenarten und haben ein sehr festes, delikates Fleisch. Die übliche Art der Zubereitung ist das Braten. Will man sie grillen muss darauf geachtet werden, dass das Fleisch nicht zu schnell austrocknet.
Pagellus erythrinus picture by Hernández-González, C.L.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Pagellus erythrinus
kroatisch:
Arbun
englisch:
Sea bream
italienisch:
Arboro
französisch:
Pageot
• Gelbstriemen
Der Gelbstriemen gehört zwar zu den Brassen, ist aber nicht so hochrückig. Die Anordnung der Flossen ist wie bei allen Brassen ähnlich denen der Sägebarsche oder Schnauzenbrassen, denen er auch am ähnlichsten sieht. Es fehlt den Gelbstriemen alleridngs die vorstülpbare Schnauze und der dunkle Fleck in Körpermitte. Stattdessen haben sie drei bis fünf goldgelbe Längssteifen auf den silbrigen Flanken. Die maximale Körperlänge beträgt 36 cm, meist bleibt es bei 20 cm.
Das Hauptverbreitungsgebiet erstreckt sich vom Ärmelkanal bis Angola, in der Nordsee kommen Gelbstriemen nur selten vor.
Sehr häufig sind sie im Mittelmeer zu finden. Im Westatlantik kommen sie im Golf von Mexico und der Karibik vor.
Gefangen werden Gelbstriemen mit allen Arten von Netzen.
Das Fleisch ist weich und wird durch den Transport noch weicher. Beim Schuppen darf nicht zu viel Druck angewendet werden, sonst wird das Fleisch zerdrückt. Meist werden die Fische gebraten.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Boops boops
kroatisch:
Bukva
englisch:
Boque
italienisch:
Boga
französisch:
Bogue
• Geißbrasse
Wie bei der Ringelbrasse findet man auch bei der Geißbrasse einen schwarzen Fleck auf der Schwanzwurzel. Über die Flanken ziehen sich einige dunkle Querbänder. Die Maximallänge beträgt 45 cm, durchschnittlich werden die Fische 30 cm lang.
Verbreitung:
Diese Art von Brasse ist von der Biskaya bis zu den Kapverden verbreitet und kommt im gesamten Mittelmeer vor.
Kulinarik:
Gefangen werden Geißbrassen mit Netzen oder Angeln.
Das Fleisch ist nur von mittlerer Qualität. Der Eigengeschmack kommt beim Braten am besten zur Geltung.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Diplodus sargus
kroatisch:
Sarag
englisch:
White seabream
italienisch:
Sarago maggiore
französisch:
Sar commun
• Großer Ährenfisch
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Atherina hepsetus
kroatisch:
Gavun
englisch:
Mediterranean sand smelt
italienisch:
französisch:
• Atlantischer Seeteufel
Der Atlantische Seeteufel, der zu den Anglerfischen gehört, ist eines der hässlichsten Tiere des Meeres und ein höchst erfolgreicher Räuber zugleich. Er verlässt sich bei der Jagt auf die Neugier seiner Opfer.
Atlantische Seeteufel können bis zu 2 Meter lang werden. Die meisten Exemplare sind jedoch weniegr als 1 Meter lang. Ihr Gewicht beträgt bis zu 40 Kilo.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Lophius piscatorius
kroatisch:
Grdobina
englisch:
Frog fish/Sea devil
italienisch:
Rospo
französisch:
Baudroie/Lotte
• Holzmakrele
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Seriola dumerili
kroatisch:
Gof
englisch:
Horse mackerel
italienisch:
Pesce sauro
französisch:
Seriole
• Flunder
Die Flunder weist eine gewisse Ähnlichkeit mit der Scholle auf. Sie können bis zu 50 cm lang werden.
Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom weißen Meer bis nach Marokko einschließlich des gesamten Mittel- und des Schwarzen Meeres.
Sie lebt im Flachwasser und dringt in Flussmündungen ein.
Kulinarisch:
Der Geschmack ihres Fleisches ähnelt dem der Scholle.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Platichthys flesius
kroatisch:
Iverak
englisch:
Flounder/White fluke
italienisch:
Passera pianuzza
französisch:
Flet
• Petersfisch/Heringskönig
Petersfische sind leicht kenntlich. Sie sind sehr hochrückig und haben eine breitelliptische Körperkontur. Der Kopf ist groß und weist eine große Mundspalte auf. Der vordere Teil der Rückenflosse ist mit langen Stacheln versehen. Die Färbung ist düster grau,die Flanken tragen einen gelb gerandeten dunklen Fleck auf.
Petersfische können bis zu 66 cm lang werden, die meisten Exemplare schwanken zwischen 20 und 50 cm.
Verbreitung:
Der Petersfisch ist im Ostatlantik von Norwegen bis Südafrika als auch im Pazifik verbreitet. Er ernärht sich von pelagischen Fischen.
Kulinarik:
Petersfische werden kurz nach dem fang unansehnlich. Die Augen fallen ein und die Haut wird schrumpelig. Ein Qualitätsmerkmal ist die Klahrheit der Augen und wichtig ist auch eine klare Färbung der Haut. Zudem sollte eine scharfe, klare Umrandung des schwarzen Flecks vorhanden sein.
Bei der Zubereitung sollte eine Art gewählt werden, bei der der Eigengeschmack des Fisches bestehen bleibt. Von Würzen und Braten ist dringend abzuraten.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Zeus faber
kroatisch:
Kovač
englisch:
John Dory
italienisch:
Pesce san Pietro
französisch:
• Hechtdorsch/Seehecht/Dorsch
Der Seehecht hat einen oberständigen Mund und sehr kräftige Zähne. Ihm fehlt am Unterkiefer jedoch der Bartfaden. Seehechte haben zwei Rückenflossen. Davon nimmt die hintere Flosse etwa die halbe Körperlänge ein, wobei sie am Ende eine deutliche Einbuchtung aufweist.
Die Rückenseite ist silbergrau gefäbrt, die Bauchseite ist etwas heller. An den Seitenlinien sind Seehechte dunkel. Ein Seehecht kann bis zu 120 cm lang werden, die meisten Exemplare bewegen sich aber im Größenbereich von etwa 70 cm.
Verbreitung:
Seehechte sind von Nordnorwegen und Island bis nach Mauretanien einschließlich des gesamten Mittelmeeres verbreitet. Sie ernähren sich von Heringsfischen.
Gefangen werden sie meist mit Schleppnetzen und Langleinen.
Kulinarik:
Seehechte sind zum Braten und zum Schmoren geeignet. Das Fleisch kann ruhig gut gewürzt werden.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Merluccius merluccius
kroatisch:
Oslić
englisch:
European hake
italienisch:
Nasello
französisch:
• Marmorbrasse
Marmorbrassen sind eher flackrückig. Ihre Flanken sind silbrig und mit 14 bis 5 Querbinden versehen. Sie werden maximal 55 cm lang, meisten sind es jedoch nur 25 cm.
Verbreitung:
Sie sind von der Biskaya bis Südafrika einschließlich des gesamten Mittelmeeres verbreitet. Jedoch auch im Roten Meer und dem südwestlichen Indischen Ozean tummeln sich Marmorbrassen. Diese sind typische Bewohner des Flachwassers, aber auch in Tiefen bis 150 m zu finden.
Gefischt werden sie im östlichen Mittelmeer und in der Adria.
Kulinarik:
Marmorbrassen gelten als eher mittelmäßige Speisefische, schmecken aber gebraten ganz gut.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Lithognatus mormyrus
kroatisch:
Kopac
englisch:
Stripped bream
italienisch:
Marmora
französisch:
• Brandbrasse
Die Brandbrasse ist ein ausgezeichneter Sport- und Speisefisch.
Länge: 50 cm, Gewicht: 2 kg
Die Brandbrasse besitzt einen hoch-rückig, silbergrauen Körper mit schwach gelben Längsstreifen. Sie lebt in Bodennähe in 50 bis 100 Meter Tiefe.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Oblada melanura
kroatisch:
Ušata
englisch:
Saddled seabream
italienisch:
Occhiata
französisch:
Saupe
• Zahnbrasse
Der Name der Zahnbrasse rührt von der kräftigen Bezahnung her. Mittelgroße Exemplare sind Rosa gefärbt – alte Exemplare werden Grau-Blau. Mit einer möglichen Körperlänge von 1 Meter, gehört die Zahnbrasse zu den größten Brassen in europäischen Gewässern.
Verbreitung:
Zahnbrassen sind von der Biskaya bis zum Senegal und dem Mittelmeer zu finden. Sie leben in mittleren Tiefen und leben räuberisch.
Kulinarik:
Gefischt werden die „dentext dentex“ meist mit Netzen, Langleinen oder Schleppangeln. Bei uns findet man Zahnbrassen immer seltener, da der Bestand auch in den Hauptfanggebieten zurückgeht.
Kulinarisch gleichen die Zahnbrassen ihren restlichen „Brassen“-Artgenossen.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Dentex dentex
kroatisch:
Zubatac
englisch:
Common dentex/Dog’s teeth
italienisch:
Dentice
französisch:
Dente
• Goldbrasse, Dorade
Beschreibung
Die Dorade, auch Dorade Royal oder Goldbrasse genannt, gehört zur Familie der barschartigen Fische, die insgesamt über 200 Arten zählt. Sie bevorzugen als Lebensraum vor allem wärmere Küstengewässer, wo sie zumeist in einer Tiefe von weniger als 30 Metern lebt. Die Dorade hat einen sehr hohen Rücken und wird höchstens 70 Zentimeter lang. Sie kann bis zu 2,5 Kilogramm wiegen. Besonders charakteristisch sind das breite goldene Band zwischen ihren Augen und je ein goldener Fleck auf den Wangen, der ihr auch den Namen Goldbrasse verliehen hat. Ihre Rückenflosse ist mit verschiedenen Strahlen besetzt.
Als Hauptnahrung nimmt die Dorade Fische, Muscheln und Krebstiere zu sich. Auch mit härterer Beute hat sie kein Problem, da die Mahl- und Schneidezähne sehr kräftig sind und auch Schalen knacken können.
Vorkommen
Der Hauptlebensraum der Dorade ist das Mittelmeer. Die größten Fangnationen sind Italien, Griechenland, die Türkei und Ägypten. Inzwischen wir die Dorade aber auch sehr erfolgreich gezüchtet, zum Beispiel in Griechenland, der Türkei, Israel oder Spanien.
Geschmack
Die Dorade ist ein äußerst grätenarmer Fisch. Ihr Fleisch ist fest, weiß und sehr schmackhaft.
Tipps
Wenn einmal keine Dorade zur Hand ist, eignen sich als Ersatz sehr gut Dorade Rosé, Wolfsbarsch oder Meerbarbe. Doraden können sowohl im ganzen als auch in Filet-Form zubereitet werden.
Saison
Zwar ist die Dorade Royal das ganze Jahr über erhältlich, jedoch schmeckt sie in der Zeit von Juli bis Oktober am besten.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Sparus auratus
kroatisch:
Podlanica/Orada
englisch:
Gilthead seabream
italienisch:
Orata
französisch:
Dorade royale
• Gemeiner Tintenfisch/Sepia
Der Gemeine Tintenfisch, zählt innerhalb der Familie der Tintenschnecken (Sepiidae) zur Gattung Sepia. Der Begriff Tintenfisch ist irreführend, denn der Gemeine Tintenfisch ist nicht mit den Fischen verwandt, sondern mit den Schnecken. (Wikipedia)
Der Gemeine Tintenfisch kann bis zu 65 cm lang werden, wobei alleine die Tentakel 30 cm der Körperlänge ausmachen. Männchen sind in der Regel kleiner als die Weibchen. Seitlich am Körper befindet sich ein ausgedehnter Flossensaum, der sich vom Hinterkopf bis zum Ende des Abdomens zieht.
Gemeine Tintenfische sind überwiegend gräulich bis cremefarben gefärbt. Sie weisen zudem ein bräunlich bis violett gefärbtes Zebra-Muster auf - dieses dient der Tarnung.
Verbreitung:
Der Gemeine Tintenfisch weist ein sehr weites Verbreitungsgebiet auf. Es reicht im Norden von den Färörinseln, über weite Teile des östlichen Atlantiks und der Nordsee bis ins Mittelmeer. Im Süden reicht das Verbreitungsgebiet entlang der westafrikanischen Küste bis nach Südafrika.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Sepia officinalis
kroatisch:
Sipa
englisch:
Common cuttlefish/Black fish
italienisch:
Seppia
französisch:
• Meerahe
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
kroatisch:
Kavala
englisch:
Brown mearge
italienisch:
Sorvine di sasso
französisch:
• Brauner Drachenkopf
Sie sind auf der Bauchseite abgeplattet, ihre Bauchflossen liegen unter den Brustflossen. Der Kopf ist gepanzert und auffällig bestachelt. Die vorderen Rückenflossen- und die Kiemendeckelstacheln sind als Giftstacheln ausgebilldet und können schmerzhafte Verletzungen verursachen. Das Gift wird nach dem Garen allerdings völlig unwirksam. Die Art zeichnet sich durch eine braune Färbung aus. Auf der Schwanzflosse befinden sich drei bräunliche Querbänder. Drachenköpfe können 25 cm lang werden.
Sie sind von der Bretagne und der Westküste Irlands bis zum Senegal verbreitet und kommen auch im gesamten Mittel- und Schwarzen Meer vor.
Der Brauen Drachenkopf lebt im Flachwasser zwischen Felsen, die mit Algen bewachsen sind und ist durch seine Tarnung kaum zu erkennen.
Gefischt werden sie mit Langleinen und Reusen oder auch mit Grundnetzen (bei in Seegraswiesen lebenden Exemplaren).
Die klassische Zubereitungsart ist das Dünsten oder ihre Verwendung als „Fischsuppen-Fisch“. Vom Braten sollte man völlig absehen.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Scorpaena porcus
kroatisch:
Škrpun
englisch:
Black scorpionfish
italienisch:
Scorpena nera
französisch:
Rascasse brune
• Roter Drachenkopf
Vom Braunen Drachenkopf unterscheidet sich der Rote durch die Farbe und das Fehlen der Querbänder auf der Schwanzflosse. Auch wird der Rote mit maximal 50 cm viel größer. Rote Drachenköpfe sind bis auf das Rote und das Schwarze Meer im selben Gebiet wie die Braunen zu finden. Der Lebensraum liegt beim Roten Drachenkopf jedoch tiefer – 20 bis 200 m Wassertiefe.
Gefangen werden sie mit Schleppnetzen oder Langleinen.
Kulinarisch entspricht der Rote Drachenkopf dem Braunen. Größere Exemplare sind allerdings nicht so schmackhaft.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Scorpaena scrofa
kroatisch:
Škrpina
englisch:
Red scorpion fish
italienisch:
Scorpena rossa
französisch:
Rascasse rouge
• Schriftbarsch
In der Körperform und der Form der Flossen ähnelt der Schriftbarsch dem Sägebrasch, unterscheidet sich aber sehr klar durch die Färbung. Die Körperseiten tragen unterhalb der 5 bis 7 braunen Querstreifen ein blaues Feld. Die Maximallänge beträgt 36 cm, meist bleibt es aber bei 25 cm. Die Art kommt vom Ärmelkanal bis nach Senegal vor und ist auch im gesamten Mittelmeer verbreitet.
Auch der Schriftbarsch schmeckt am besten gebraten.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Serranus scriba
kroatisch:
Pirka
englisch:
Painted comber
italienisch:
Sciarrano perchia
französisch:
Serran Ecriture
• Gestreifter-see-hahn
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
kroatisch:
Lastavica
englisch:
Steraked gunard
italienisch:
Cappone lineato
französisch:
• Meerjunker
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
kroatisch:
Knez
englisch:
Rainbow wrasse
italienisch:
Domzela
französisch:
• Sägebarsch
Er hat eine lange einheitliche Rückenflosse, welche am vorderen Teil Stacheln trägt. Im hinteren Teil ist sie mit Strahlen versehen. Brust- und Bauchflossen liegen übereinander.
Charakteristisch ist die bunte Färbung.
Der Sägebarsch kann 40 cm lang werden.
Verbreitet ist er vom Ärmelkanal bis nach Südafrika, einschließlich des gesamten Mittelmeeres. Der Lebensraum erstreckt sich vom Flachwasser bis in 500 Meter Tiefe. Dort lebt der Sägebarsch räuberisch und ernährt sich von kleineren Fischen und wirbellosen Tieren.
Gefischt wird er meist mit Langwaden.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Serranus cabrilla
kroatisch:
Kanjac
englisch:
Comber
italienisch:
Perchi, Sciarrano
französisch:
Serran Chevre
• Gemeiner Pikarel
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
kroatisch:
Lužina
englisch:
Picarel
italienisch:
Menola
französisch:
• Brauner Lippfisch
Der Lippfisch ist durch das charakteristische helle Fleckenmuster auf dunklerem Grund leicht erkenntlich. Die Körperfarbe ist sehr variabel und kann von braunrot bis grün abwandeln. Der Lippfisch kann bis zu 60 cm lang werden.
Verbreitung:
Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Mittelnorwegen bis zu den Kanarischen Inseln. Im Mittelmeer kommt dieser Fisch nur lokal vor, besonders in türkischen Gewässern. Er lebt vom Flachwasser bis in etwa 20 Meter Tiefe.
Kulinarik:
Gefangen werden Lippfische meist mit Strand- oder Stellnetzen.
Lippfische werden meist in Fischsuppen verwendet. Das Fleisch ist mittelmäßig.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Labrus Merula
kroatisch:
Vrana
englisch:
Brown wrasse
italienisch:
Merlo
französisch:
• Grosse Blasse Grundel
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
kroatisch:
Glavoč
englisch:
Slender goby
italienisch:
Guatto
französisch:
• Goldmakrele
Ein langgestreckter Körper der seitlich abgeflacht ist, eine hohe Stirn und ein vorstehendes Unterkiefer zeichnen die Goldmakrele aus. Die Rückenflosse erstreckt sich über die gesamte Länge vom Kopf, bis hin zur stark gegabelten Rückenflosse.
Der Rücken ist bläulich-grün, der Bauch silbrig-weiß, die Seiten haben einen starken Goldglanz.
Goldmakrelen sind schnelle Schwimmer, ernähren sich von fliegenden Fischen und Lrebstieren, sowie Tintenfischen. Sie können bis zu 2 m lang werden.
Verbreitung:
Goldmakrelen sind weltweit verbreitet.
Die Große Goldmakrele wird meist nur in Einzelexemplaren gefischt.
Kulinarik:
Die Goldmakrele zeichnet zudem noch ein sehr zartes Fleisch aus, das besonders gegrillt sehr gut schmeckt. Auch im Ofen mit Kräutern wird es sehr schmackhaft.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Coryphaena hippurus
kroatisch:
Lampuga
englisch:
Common dolphinefish
italienisch:
Lampuga
französisch:
Grande Cooryphene
• Pelamide
Die Pelamide ist durch die lange erste Rückenflosse, die an die zweite anchließt erkennbar. Charakteristisch sind auch die blauen Streifen, die am hinteren Ende des Rückens beginnen und schräg nach vorn unten verlaufen.
Pelamide können bis zu 90 cm lang werden – meist bleibt es bei 50 cm.
Sie sind im gesamten Ostatlantik vom Skagerrak und Kattegat über die Britischen Inseln bis nach Südafrika verbreitet. Pelamide leben in großen Schwärmen im Freiwasser und ernähren sich von kleineren Fischen.
Während den umfangreichen Laichwanderungen werden die meisten Exemplare (meist kleinere) gefangen.
Zu der Gruppe von Pelamiden gehört auch der Pazifische Bonito. Er kann bis zu 1 m lang und mehr als 5 Kg schwer werden. Auch die Ungestreifte Pelamide gehört zur Familie. Sie wird meist zu Konserven weiterverarbeitet.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Sarda sarda
kroatisch:
Palamida
englisch:
Atlantic bonito
italienisch:
Palamita
französisch:
Bonite
• Gemeiner Seekrebs
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
kroatisch:
Grancigula
englisch:
Sea spider
italienisch:
Granzeola
französisch:
fisch
• Goldmeeräsche
Die Goldmeeräsche hat auf Wangen und Kiemendeckeln einen goldenen Fleck. Eine wärmeliebende Art, die besonders im Mittelmeergebiet wirtschaftliche Bedeutung hat.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Liza Aurata
kroatisch:
Cipal
englisch:
Golden grey mullet
italienisch:
französisch:
• Mittelmeer-Miesmuschel
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Mytillus galloprovincialis
kroatisch:
Dagnja
englisch:
Mediterranean mussel
italienisch:
Cozza
französisch:
Moule
• Oktopus
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Gemeine Seepolyp
kroatisch:
Hobotnica
englisch:
Octopus
italienisch:
Polipo/Piovra
französisch:
• Hummer
Hummer sind weltweit verbreitet. Man findet Hummer in Gewässern vor der nordamerikanischen Ostküste, in europäischen Meeren bis hin zu der skandinavischen Westküste und zur iberischen Halbinsel. Auch im Mittelmeer sind Hummer verbereitet. Der Lebensraum der Hummer sind im Sommer flache Küstengewässer mit in der Regel felsigem Boden, im Winter zieht er sich in Gewässer von bis zu 50 m Tiefe zurück.
Der Hummer als Lebensmittel ist eine bekannte Delikatesse und wird daher stark befischt. In der Regel geschieht dies mit Fallen, den sogenannten Hummerkörben, in die die Tiere hinein gelangen können, konstruktionsbedingt jedoch ein Entweichen unmöglich ist.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Homarus gammarus
kroatisch:
Hlap
englisch:
Lobster
italienisch:
Astice
französisch:
Homard
• Languste
Langusten besitzen zwei lange Fühler. Sie werden im Allgemeinen bis zu 50 cm lang. Ihr Scherenpaar ist eher schwach entwickelt. Zu finden sind sie vor allem in felsigen Küstenzonen. Im Ostatlantik und Mittelmeer lebt die sog. „Gewöhnliche Langust“.
Bei der lebenden Languste muss der kräftige Schwanz immer leicht gekrümmt sein. Langusten, deren Schwanz ausgestreckt ist, gelten auch im gekochten Zustand als nicht mehr genießbar. Das Fleisch der Languste ist meist trockener als das des Hummers. Beim Kochen wird die Languste rot.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Palinurus elephas
kroatisch:
Jastog
englisch:
Spiny lobster/Crayfish
italienisch:
Aragosta
französisch:
Langouste
• Aal
Der Europäische Aal (Anguilla anguilla) ist eine Art der Flussaale und in ganz Europa, Kleinasien und Nordafrika beheimatet. Er hat einen schlangenförmigen, langgestreckten, drehrunden Körper. Die Rücken-, Schwanz- und Afterflosse bilden einen durchgängigen Flossensaum. In der dicken Haut sind sehr kleine Rundschuppen eingebettet. Der europäische Aal hat ein oberständiges Maul, das heißt der Unterkiefer ist etwas länger als der Oberkiefer. Die Färbung auf der Oberseite kann zwischen schwarz und dunkelgrün schwanken, wohingegen die Unterseite von gelb (junger, sog. Gelbaal) bis weiß (erwachsener, sog. Blankaal) variieren kann.
Erwachsene Weibchen können bis zu 150 cm lang und 6 kg schwer werden, Männchen erreichen nur 60 cm Länge. Solche Größen werden aber extrem selten erreicht, und schon ein Weibchen von einem Meter Länge ist ausgesprochen groß. Vom Amerikanischen Aal ist der Europäische Aal äußerlich kaum zu unterscheiden.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Anguilla anguilla
kroatisch:
Jegulja
englisch:
Common eel
italienisch:
Anguilla
französisch:
Anguille
• Streifenbrasse
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Spondyliosoma cantharus
kroatisch:
Kantar
englisch:
Black sea bream
italienisch:
französisch:
Dorade grise
• Essbare Auster
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Ostrea edulis
kroatisch:
Kamenica
englisch:
Oyster
italienisch:
französisch:
Huîttre
• Leierhahn/Pfeifenfisch
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Trigla lyra
kroatisch:
Kokot
englisch:
Piper gurnard
italienisch:
französisch:
• Kalmar
Kalmare sind mit über 250 Arten die größte Gruppe innerhalb der Kopffüßer.
Kalmare sind in der Regel Keilförmig, der Schnabel ist aus Horn. Um den Mund herum befinden sich zehn Fangarme, wobei nur zwei davon länger und schlanker sind. Die restlichen acht sind vollständig mit Saugnäpfen bestückt. Ihre Beute sind Fische, Krebse und andere Weichtiere. Mit den kurzen Armen werden die Fänge richtung Mund geführt.
Laut Wikipedia, wurde der "mit 10 Metern Länge und 495 kg Gewicht größte je gefangene Kalmar am 22. Februar 2007 von neuseeländischen Fischern in der Antarktis geborgen."
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Loligo vulgaris
kroatisch:
Lignja
englisch:
Squid/Calamari
italienisch:
Kalamaro
französisch:
• Mittelmeermakrele
Die Mittelmeermakrele ist der atlantischen sehr ähnlich unetrscheidet sich aber von dieser durch ihren unregelmäßig befleckten Bauch. Die Maximallänge beträgt 50 cm. Diese Art ist in tropischen und subtropischen Gewässern weltweit verbreitet, in europäischen Gewässern kommt sie von der Biskaya bis zu den Kanaren, im Mittelmeer und im Schwarzen Meer vor.
Die Mittelmeermakrele ist für alle Zubereitungsarten geeignet. Braten ist dabei die häufigste Zubereitungsvariante.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Scomber japonicus
kroatisch:
Lokarda
englisch:
Spanish mackerel
italienisch:
Scombro macchiato
französisch:
Maquereau espagnol
• Meerbarde
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Mullus surmuletus
kroatisch:
Trlja
englisch:
Stripped red mullet
italienisch:
Trigla maggiore
französisch:
• Ringelbrasse
Die Ringelbrasse ist ein hochrückiger Fisch mit einem schwarzen Fleck auf der Schwanzwurzel. Manchmal wird er mit der Oblada verwechselt. Die Maximallänge beträgt 24 cm.
Verbreitung:
Ringelbrassen sind im gesamten Mittelmeer und im Schwarzen Meer verbreitet. Außerdem im benachbarten Antlantik von der Biskaya bis Gibraltar mit Madeira und den Kanaren.
Gefischt werden Ringelbrassen in den Gewässern um Sizilien und in der Adria.
Kulinarik:
Kulinarisch eignet sich die Ringelbrasse am ehesten zum braten.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Diplodus annularis
kroatisch:
Špar
englisch:
White seabream
italienisch:
Sparo
französisch:
Sparraillon commun
• Goldstriemen
Charakteristisch für den Goldstriemen sind die11 goldgelben Längsstreifen auf den Körperflanken. Sie sind hochrückige Fische und können bis zu 46 cm lang werden.
Das Verbreitungsgebiet reicht von der Biskaya bis Südafrika einschließlich des gesamten Mittelmeeres.
Das Fleisch der Goldstriemen ist sehr weich und schlecht transportfähig. Die Qualität hängt von der Ernährung des jeweiligen Fisches ab – sehr schwankend.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Sarpa salpa
kroatisch:
Salpa
englisch:
Salema, goldlin
italienisch:
Salpa
französisch:
Saupe
• Atlantische Makrele
Makrelen sind Hochseefische mit dünnem Schwanzstiel, zwei Rückenflossen und einer kurzen Afterflosse. Der Schwanzstiel hat beiderseits kurze steife Flößchen.
Die Bauchflossen setzen knapp hinter den Brustflossen an.
Die Makrele ist unverkennbar durch das unregelmäßige dunkle Bänderungsmuster des ansonst blaugrünen Rückens. Die maximale Körperlänge beträgt 50cm.
Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Nordnorwegen bis nach Marokko einschließlich des gesamten Mittelmeeres und des Schwarzen Meeres.
Es handelt sich bei der Makrele um einen Freiwasserfisch, der räuberisch den Schwärmen kleiner Krebse und Fische folgt.
Die Laichsaison im Frühjahr ist gleichzeitig die Hauptfangsaison.
Makrelen werden mit Treibnetzen und Ringwaden gefischt.
Da das Fleisch recht fett ist, sind Makrelen auch leicht verderblich. Daher ist es wichtig beim Kauf auf die Frische zu achten. Straffe, glänzende Haut, klare Augen und rote Kiemen sind ein Zeichen dafür.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Scomber scombrus
kroatisch:
Skuša
englisch:
Mackerel
italienisch:
Sgombro
französisch:
Maquerau commun
• Sardelle
Die Sardelle ist ein kleiner Fisch von maximal 15 cm Länge. Der Mund ist unterständig, was bedeutet, dass die Kopfspitze deutlich vor dem Vorderende der Mundspalte liegt. Sardellen haben einen dunklen Rücken und an den Flanken verläuft ein silbriges Längsband.
Verbreitung:
Sardellen kommen von der Nordsee bis an die marokkanische Atlantikküste unter Einschluss des gesamten Mittelmeer und des Schwarzen Meeres vor.
Sie treten oft in großen Schwärmen auf und werden mit Treibnetzen, Ringwaden oder anderen Freiwassernetzen gefischt. Das klassische Fanggebiet ist das schwarze Meer, wo der „Hamsi“ die Nationalspeise darstellt.
Kulinarik:
Sardellen werden als Ganzes gebraten und haben einen sehr intensiven Geschmack. Besonders delikat werden sie, wenn man sie ausnimmt (inklusive Wirbelsäule). Die Doppelfilets mit Kopf und Schwanz werden in Mehl gewälzt und schwimmend ausgebraten.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Engraulis encrasiocholus
kroatisch:
Incun
englisch:
Anchovy
italienisch:
Acciuga
französisch:
Anchois
• Sprotte
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Sprattus sprattus
kroatisch:
Papalina
englisch:
European sprat
italienisch:
französisch:
Sprat/Menuise/Melette
• Seezunge
In Europa gibt es mehrere verwandte Arten, die nur der Fachmann sicher unterscheiden kann und die auch kulinarisch gleichwertig sind. Unsere Seezunge wird bis zu 70 cm lang.
Verbreitet ist sie von Südnorwegen bis zum Senegal einschließlich des größten Teils des Mittelmeeres. Gefischt wird sie mit Grundschleppnetzen.
Seezungen gehören zu den schmackhaftesten Fischen. Vor der Zubereitung muss die feinschuppige Haut abgezogen werden. Dann kann man die Seezunge am besten in Butter gebraten genießen. Wird das Fett zu heiß, wird das Fleisch hart.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Solea vulgaris vulgaris
kroatisch:
List
englisch:
Common sole
italienisch:
Sogliola
französisch:
Sole
• Mittelmeer-Miesmuschel
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Mytillus galloprovincialis
kroatisch:
Dagnja
englisch:
Mediterranean mussel
italienisch:
Cozza
französisch:
Moule
• Muschucpolyp
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
kroatisch:
Mušum
englisch:
Poulp
italienisch:
Polpo muschiato
französisch:
• Sardelle/Anchovis
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Engraulis encrasiocholus
kroatisch:
Inćun
englisch:
Anchovy
italienisch:
Acciuga
französisch:
anchois
• Meeraal oder Conger
Meeraale werden oft mit den Flussaalen verwechselt. Sie sind aber aufgrund ihres Flossensaums, der auf der Rückseite knapp hinter dem Brustflossenansatz beginnt, klar zu unterscheiden. Zudem wird der Meeraal bis zu 3 m lang, was ihn auch erheblich von seinen Süsswasserartgenossen unterscheidet. Seine Haut ist grau, auf der Bauchseite wird sie jedoch wesentlich heller. Auch nicht verwechselt werden darf der Meeraal mit dem „Seeaal“ – Letzterer ist der Dornhai.
Meeraale sind von Norwegen bis zum Senegal, sowie im gesamten Mittelmeer verbreitet.
Gefangen werden Meeraale meist im Nordatlantik.
Kulinarisch bietet der Meeraal weniger als der Flussaal. Im Geschmack, wie auch im Wert des Fleisches steht er Letzterem um einiges nach. In kleine Stücke geschnitten kann er aber in pikanten Saucen geschmort werden.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Conger conger
kroatisch:
Ugor
englisch:
European conger
italienisch:
Grongo
französisch:
Congre/Fielas
• Petermännchen
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
kroatisch:
Pauk
englisch:
Greate weever
italienisch:
Tracina drago
französisch:
• Sackbrasse
Sackbrassen werden häufig mit ihren Artgenossen, den Rotbrassen verwechselt, da auch sie eine rosa Färbung haben. Allerdings hat der Sackbrassen keinen tiefroten Fleck auf der Brustflosse, weshalb sie leicht zu unterscheiden sind. Auch die Spitzen der Schwanzflossen sind heller gefärbt.
Sackbrassen werden bis zu 75 cm lang (Durchschnitt 30 – 35 cm).
Sie sind von der südlichen Biskaya bis zum Senegal einschließlich des gesamten Mittelmeeres verbreitet.
Sie werden mit Strandnetzen und Langleinen gefischt.
Kulinarisch:
Kulinarisch ähneln sie den Rotbrassen. Am besten schmecken sie gebraten oder gegrillt.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Sparus pagrus
kroatisch:
Pagar
englisch:
Common seabream
italienisch:
Pagro dentice
französisch:
Pagar
• Blauer Hai
Auffallend ist der blaue Rücken und die sehr langen, sichelförmigen Brustflossen. Die Haut ist fast glatt, mit kleinen Hautzähnen.
Der Blauhai erreicht eine Maximallänge von 4m. Er ist weltweit in allen tropischen bis gemäßigt warmen Meeren verbreitet. Auch im Mittelmeer kommen Blauhaie vor. Blauhaie sind sehr angriffslustig und nachtaktiv. Sie ernähren sich von Schwarmfischen, daneben auch vor Dorschfischen, Dornhaien und Tintenfischen.
Blauhaifilets eignen sich besonders zum Braten.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Prionace glauca
kroatisch:
Morski pas
englisch:
Blue shark
italienisch:
Verdesca
französisch:
Peau bleue
• Leierhahn/Pfeifenfisch
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Trigla lyra
kroatisch:
Kokot
englisch:
Gurnard
italienisch:
französisch:
• Streifenbarbe
Die Streifenbarbe unterscheidet sich von der Roten Meerbarbe durch das flachere Kopfprofil, eine rote und gelbbraune Längsstreifung des Körpers und eine dunkle Längsstreifung der ersten Rückenflosse. Die Maximallänge beträgt 40cm, meist bleibt es aber bei 25cm.
Verbreitung:
Das Verbreitungsgebiet entspricht dem der Roten Meerbarbe. Sie lebt in geringen Tiefen auf rauem Untergrund, aber auch häufig auf Sand und in Seegraswiesen. Gefischt wird sie meist mit Strand- und Stellnetzen.
Kulinarik:
Sehr schmackhaft sind kleinere Exemplare von bis zu 15cm Körperlänge. Sie können gebraten oder auch gedünstet werden.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Mullus surmuletus
kroatisch:
Trlja
englisch:
Striped red mullet
italienisch:
Trigla di scoglio
französisch:
Rouget de roche
• Gemeiner Pikarel
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
kroatisch:
Manula
englisch:
Pickarel
italienisch:
Menola
französisch:
• Buchstaben
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Nephrops norvegius
kroatisch:
Škamp
englisch:
Norway lobster
italienisch:
Scampo
französisch:
• Buchstaben
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Processa edulis
kroatisch:
Kozice
englisch:
Shrimps
italienisch:
Gamberi
französisch:
• Buchstaben
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
kroatisch:
Tigrasta kozica
englisch:
Norway lobster
italienisch:
Scampo
französisch:
• Italienischer Taschenkrebs
Der behaarte italienische Taschenkrebs ist hervorragend an die Umgebung in den flachen Algenrasen angepasst und ist somit vor allem dort zu finden.
Mit einer Brustpanzergröße von knapp 10 cmzählt der Italienische
Taschenkrebs zu den größeren und kräftigeren Krabben im Mittelmeer. Da er auf
der Stirnseite Dornen besitzt, wird er häufig auch als „Stirnstachelkrabbe“ bezeichnet. Auf den Scherenbeinen befinden sich größere, rötlich-braune Höcker, die mit Haaren besetzt sind. Besonders gut lassen sich bei diesem Vertreter der Krabenfamilie die unterschiedlichen Scheren erkennen. Mit diesen so genannten Knack- und Schneidescheren ist er bestens für die Jagd auf andere Schalentiere
ausgerüstet. Man findet den Italienischen Taschenkrebs bis in eine Wassertiefe von
zehn Metern regelmäßig in Löchern und Gesteinsspalten, in die er sich nach sei-
nen Jagdzügen zurückzieht.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Eripha verrucosa
kroatisch:
Grmalj
englisch:
Warty crab
italienisch:
Favollo
französisch:
Eriphie
•
Wir arbeiten an der Beschreibung für diesen Fisch.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
kroatisch:
Dagnja
englisch:
italienisch:
französisch:
•
Wir arbeiten an der Beschreibung für diesen Fisch.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
kroatisch:
Šljemovi
englisch:
italienisch:
französisch:
•
Wir arbeiten an der Beschreibung für diesen Fisch.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
kroatisch:
češljače
englisch:
italienisch:
französisch:
•
Wir arbeiten an der Beschreibung für diesen Fisch.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
kroatisch:
Bodljikava srčanka
englisch:
italienisch:
französisch:
•
Wir arbeiten an der Beschreibung für diesen Fisch.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
kroatisch:
Kunjka
englisch:
italienisch:
französisch:
•
Wir arbeiten an der Beschreibung für diesen Fisch.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
kroatisch:
Kamenica
englisch:
italienisch:
französisch:
•
Wir arbeiten an der Beschreibung für diesen Fisch.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
kroatisch:
Jakovljeva kapica
englisch:
italienisch:
französisch:
•
Wir arbeiten an der Beschreibung für diesen Fisch.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
kroatisch:
Kućica
englisch:
italienisch:
französisch:
•
Wir arbeiten an der Beschreibung für diesen Fisch.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
kroatisch:
Prnjavice
englisch:
italienisch:
französisch:
•
Wir arbeiten an der Beschreibung für diesen Fisch.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
kroatisch:
čaška
englisch:
italienisch:
französisch:
• Gemeiner Hornhecht
Hornhechte sind lang gestreckte Fische mit schnabelförmig ausgezogenem Ober- und Unterkiefer. Die Rücken- und Afterflossen sind sehr kurz und auf das Hinterende in unmittelbarer Nachbarschaft der Schwanzflosse beschränkt.
Ihr Rücken ist grünlich gefärbt und entlang der Flanken befindet sich ein intensiv grüner Längsstreifen. Der Bauch ist heller. Die Wirbelsäule und die anschließenden Gräten dieses Fisches sind ebenfalls grünlich. Daher rührt auch sein deutscher Beiname „Grünknochen“. Hornhechte können bis zu 90 cm lang werden. Im Durschnitt sind sie jedoch kleiner als ca. 50 cm.
Man findet sie an allen europäischen Küsten von Mittelnorwegen an südwärts und im gesamten Mittelmeer.
Es gibt drei Rassen von Hornhechten. Sie leben direkt unter der Wasseroberfläche, weit vom Meeresboden entfernt, und jagen nach kleineren Fischen.
Hornhechte werden mit pelagischen Netzen oder Treibangeln gefischt.
Aus kulinarischer Sicht, finden meist kleinere Exemplare Verwendung. Ihr Fleisch ist im Herbst am fettesten und kann dadurch recht tranig schmecken.
Hornhechte werden ist Stücke geschnitten und gebraten – sie eignen sich auch für Schmorgerichte.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Belone Belone
kroatisch:
Iglica
englisch:
Garfish
italienisch:
Aguglia
französisch:
Orphie
• Wolfsbarsch
Von den zwei etwa gleich langen Rückenflossen des Wolfsbarsch weist nur eine Stachelstrahlen auf. Die kurze Afterflosse liegt unterhalb der hinteren Rückenflosse. Die Bauchflossen setzen hinter den Brustflossen an. Die Körperhaut trägt große Schuppen. Auf der Rückenseite ist der Wolfsbarsch dunkel-aschgrau, manchmal ins Grünliche oder Bläuliche gehend. Die Flanken sind silbrig, der Bauch etwas heller.
Auf dem Kiemendeckel liegt ein nicht gut umgrenzter dunkler Fleck. Die Maximallänge beträgt 1 Meter.
Verbreitung:
Diese Art ist von Südnorwegen bis zum Senegal unter Einschluss des gesamten Mittelmeeres und des schwarzen Meeres verbreitet. Sie lebt küstennah über verschiedenem Untergrund mit einer Bevorzugung von Felsküsten.
Der Wolfsbarsch ist ein flinker und gefräßiger Raubfisch, der sich von Krebsen und Fischen ernährt.
Kulinarik:
Gefischt wird er mit verschiedenen Treib- und Schleppnetzen, oft aber auch mit Langleinen und Handangeln.
Das feste und Grätenarme Fleisch des Wolfbarschs macht ihn zu einem der am höchsten bewerteten Speisefische.
Man kann den Wolfsbarsch auf fast alle möglichen Arten zubereiten, nur sollte man mit zuviel Gewürzen sparen.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Discentrarchus labrax
kroatisch:
Brancin
englisch:
Sea-bass
italienisch:
Spigola
französisch:
Loup de mer
• Streifenbrasse
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Spondyliosoma cantharus
kroatisch:
Kantar
englisch:
Black sea bream
italienisch:
Cantaro
französisch:
Dorade grise
• Laxierfisch
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
kroatisch:
Modrak
englisch:
Cackarel
italienisch:
Menola schiava
französisch:
• Buntfarbiger Lippfisch
Die Lippfische (Labridae) sind vielfarbig und zeigen eine große Vielfalt in Größe, Gestalt und Farben.
Lippfische haben eine schlanke, zylinderförmige oder auch hochrückige Gestalt. Kleine Arten sind meist schlank mit zigarrenförmigem, strömungsgünstigem Körper, größere Arten sind hochrückig.
Der Körper ist von oft großen Schuppen bedeckt, das Seitenlinienorgan kann gerade, gebogen durchgehend oder unterbrochen sein. Lippfische können ihre Augen unabhängig voneinander bewegen. Das Maul ist oft mit deutlichen Lippen versehen und weit vorstreckbar. Sie können von 25 bis 80 Zentimeter lang werden.
Verbreitung:
Sie leben im flachen, küstennahen Wasser aller Weltmeere, vor allem in den tropischen Korallenriffen, aber auch, mit wenigen Arten, im Mittelmeer und in der Nordsee.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
kroatisch:
Lumbrak
englisch:
Thursh wrasse
italienisch:
Donacela
französisch:
Labre
• Flussaal
Den Flussaal zeichnen, zum Unterschied seiner Artgenossen, seine Brustflossen und der weit hinter den Brustflossen beginnende Flossensaum aus. Der Flussaal ist grünlich-braun gefäbrt, der Bauch gelblich (Grünaal).
Im Alter von 6 Jahren wird der Rücken etwas dunkler, der Bauch silbrig.
Männliche Flussaale können bis zu 1m lang werden. Weibchen ca. 50 cm.
Man findet den anguilla anguilla in sämtlichen europäischen Süssgewässer, aber auch in den Küstengewässern vom Weißen Meer bis hin zur mauretanischen Küste.
Nach 5 bis 10 Jahren in Seen und Flüssen wandert der Flussaal gegen August / September ins Meer zum Laichen ab. Dazu zieht es ihn in die Sargossosee. Die Larven wandern mit dem Golfstrom richtung europäische Küsten, wo sie nach etwa 3 Jahren „Wanderschaft“ zu finden sind. Erst nach dieser Reise nehmen die Aale die gelbbraune Farbe an und dringen, mit einer Länge von 5 bis 10 cm, in die Flussmündungen ein. Ein Teil – vorwiegend Männchen – verbleibt im Brachwasser.
Aale werden mit Angeln, Bundgarn, Reusen und Schleppnetzen gefangen.
Kulinarisch gilt der Aal als Edelfisch. Er kann gekocht, geschmort und gebraten werden. Für letzteres werden gerne kleine Exemplare verwendet, da diese wesentlich Fettarmer sind als ihre großen Artgenossen. Vor der Zubereitung ist es wichtig, Aale zu enthäuten. Dazu reibt man sie mit Salz ein (bindet den Schleim) und scheidet die Haut hinter dem Kopf ringförmig ein. Danach wird sie nach unten abgezogen. Erst nachdem die Haut entfernt wurde, kann der Kopf abgetrennt werden.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Anguilla anguilla
kroatisch:
Jegulja
englisch:
eel
italienisch:
anguilla
französisch:
anguille
• Ährenfisch
Ährenfische sind kleine Fische. Sie werden maximal 20 cm lang. Sie haben zwei Rückenflossen – eine in Körpermitte, die andere im hinteren Drittel.
Ihr Rücken ist grünlich; entlang den Flanken zieht sich ein silbriger, dunkel gerandeter, Streifen entlang. In Europa gibt es drei Arten der Gattung. Nur eine davon (atherina presbyter) findet man auch in der Nordsee. Die beiden anderen (atherina boyeri, atherina hepsetus) sind von Portugal bis zum Mittelmeer verbreitet.
Ährenfische leben in großen Schwärmen in der Nähe der Wasseroberfläche und ernähren sich von Plankton.
Gefangen werden sie mit Schleppnetzen, Hebenetzen oder Keschern. Hauptfanggebiet ist das Mittelmeer.
Der Ährenfisch wird nicht ausgenommen sondern nur kurz gewaschen und in gemehlt in heißem Öl ausgebraten oder frittiert. Die Fische werden danach als Ganzes verzehrt.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Atherina spp.
kroatisch:
Gavun
englisch:
Sand Smelt
italienisch:
latterino
französisch:
sauclet
• Karpfen
Karpfen sind hockrückige Fische. Sie haben eine sehr lange Rückenflosse, die mehr als die Hälfte der Rückenseite einnimmt. Die Oberlippe trägt 4 Barteln (2 kurz, 2 lang). Die Haut wird bei der Stammform (Schuppenkarpfen) von großen Schuppen bedeckt. Der Spiegelkarpfen, der bei uns häufig angeboten wird, hat wenige unregelmäßig verteilte Schuppen.
Die maximal erreichbare Länge der Karpfen beträgt 1m. Häufig sind aber nur Exemplare mit 30 bis 40 cm und einem Gewicht zwischen 1 und 2 Kilogramm im Angebot zu finden.
Der Karpfen stamm eigentlich aus China wo er schon seit tausenden Jahren in Teichen gezüchtet und auch verändert wird.
Nach Europa kam der Karpfen zwischen dem 13. Und 15. Jhdt. – seitdem ist er einer der wichtigsten Zuchtfische geworden.
Größere Karpfen schmecken besser als kleine Exemplare. Unter 1 kg schmeckt das Fleisch aufgrund zu geringen Fettgehalts etwas strohig.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Cyprinus carpio
kroatisch:
Aran
englisch:
Carp
italienisch:
Carpa
französisch:
Carpe
• Seeteufel
Seeteufel sind stark abgeplattete Bodenfische. Der Kopf ist sehr groß und nimmt fast die Hälfte des Körpers ein. Die Brustflossen liegen horizontal an den Körperseiten. Die Rückenflosse ist im vorderen Teil in Stacheln aufgelöst, von denen der vorderste direkt hinter der Mundspalte liegt und einen Fahnenartigen Anhang trägt. Die Rückenseite ist olivenbraun gefärbt und durch eine unregelmäßige dunklere Scheckung dem Meeresboden angepasst.
Die Körperlänge kann 2 Meter erreichen, bleibt aber in den meisten Fällen unter 1 Meter.
Verbreitung:
Seeteufel sind von der südwestlichen Barentssee bis nach Gibraltar, inklusive Schwarzen Meer und Mittelmeer verbreitet. Man findet sie in Tiefen bis 500 m, wobei der Großteil im Flachwasser lebt.
Hauptsächlich werden Seeteufel in der Nordatlantik gefangen. Meist mit Grundschleppnetzen.
Kulinarik:
Seeteufel gehören zu den erlesensten Fischdelikatessen. Das Fleisch ist fast Grätenfrei und kann mit Gemüse und Weißwein geschmort oder auch, in Würfel geschnitten, in Ei getaucht und ausgebacken werden.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Lophius piscatorius
kroatisch:
Grdobina
englisch:
Sea devil
italienisch:
Rana pescatice
französisch:
Baudroie
• Oblada / Brandbrasse
Die Oblada ist eher flachrückig. Durch ihre Färbung des Schwanzstiels allerdings unverkennbar. Dieser trägt einen schwarzen Fleck, der vorne nd hinten weiß eingefärbt ist. Diese Fische können eine maximale Körperlänge von 30 cm erreichen.
Verbreitung:
Weit verbreitet ist diese Art im Atlantik und von der Biskaya bis Angola. Auch im Mittelmeer ist diese Brasse anzutreffen.
Sie lebt im Flachwasser der Felsküsten, aber auch in Seegraswiesen.
Kulinarik:
Wie bei den anderen Brassen ist das Braten die häufigste Zubereitungsart.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Oblada melanura
kroatisch:
Usata
englisch:
Saddled bream
italienisch:
Occhiata
französisch:
Oblade
• Regenbogenforelle
Die Regenbogenforelle unterscheidet sich von der Bachforelle durch das Fehlen der roten Augenflecken und durch ein rotes Band an den Flanken.
Die Regenbogenforelle stammt aus Flüssen der Pazifikküste und Nordamerika und ist seit etwa 1880 auch bei uns in Europa zu finden.
Kulinarik:
Forellenfleisch eignet sich besonders zum Garen im Ofen oder zum Braten als Filets.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Onchorynchus mykiss
kroatisch:
englisch:
Rainbow trout
italienisch:
Trota iridea
französisch:
Truit arc en cil
• Steinbutt
Der Steinbutt ist wie alle Butte in der Regel linksäugig – beide Augen liegen auf der linken Körperseite. Er ist unter allen Plattfischen durch seine Hautknochen unverkennbar. Steinbutte können bis zu 1 Meter lang werden.
Das Verbreitungsgebiet reicht von Island bis Marokko einschließlich des gesamten Mittelmeeres und des Schwarzen Meeres.
Der Steinbutt lebt auf unterschiedlichem Grund in bis zu 70 Meter Tiefe.
Gefangen werden Butte vorwiegend mit Bodenschleppnetzen und Langleinen. Das Hauptfanggebiet liegt im Nordatlantik. Im Mittelmeer erfolgt der Fang zum Großteil in türkischen Gewässern.
Der Steinbutt gehört zu den delikatesten Plattfischen. Er ist zudem für alle Zubereitungsarten geeignet.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Psetta maxima
kroatisch:
Rombo
englisch:
Turbot
italienisch:
Rombo chiodato
französisch:
Turbot
• Sardine
Sardinen sind von Heringen und Sprotten leicht durch ihre mit verknöcherten Längskanten versehenen Kiemendeckel zu unterscheiden. Auch besitzen sie eine Reihe von dunklen Flecken entlang der Rückenlinie in halber Höhe des Körpers.
Sardinen können 26 cm lang werden, die meisten Exemplare haben eine Größe von 20 cm.
Verbreitet sind sie von der südlichen Nordsee bis zur Atlantikküste Marokkos. Im Mittelmeer ist sie häufig zu finden und dringt bis ins Schwarze Meer vor.
Gefangen werden Sardinen mit Treibnetzen, Ringwaden und Lichtfang.
Sardinen werden hauptsächlich gebraten, schmecken aber auch gegrillt vorzüglich.
Weitere Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
lateinisch:
Sardina pilchardus
kroatisch:
Srdela
englisch:
European pilchard
italienisch:
Sardina
französisch:
Sardine
• Gelbschwanzmakrele
Sie sind langgestreckt, haben seitlich abgeflachte Körper und sind am Rücken silbrig-blau oder grau gefäbrt. Ihre Flanken sind heller. Gelbschwanzmakrelen werden bis zu 2 m lang.
Verbreitet sind sie im tropischen Atlantik, dem Mittelmeer und in Südafrika, dem Indischen Ozean, in Japan, Australien und Hawaii.
Sie ernähren sich von Tintenfischen und Krebsen.
Filetiert und in Butter gebraten, entfaltet die Gelbschwanzmakrele ihr Aroma am besten. In Japan findet sie auch Verwendung bei Sushi Gerichten.